Mai23 , 2022

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Die durchaus wichtige aber oftmals überschießende Politisierung und Differenzierung bis hin zu vermuteter oder wirklicher Spaltung der Gesellschaft nötigt mich Stellung zu beziehen, voraus eilend über das Buchprojekt und all die Eigeninitiative als Blog und Podcast, regionalem Guide hinaus.

Es ist

Basic und Instinct

der Idee, des Ideals von Graz am Meer, dem Magazin, welches aus all dem AUCH Entstehen soll, als soziale Entrepreneurship mit Anspruch, Vorbilder wie Katapult und den New Yorker nennend, alle Meinungen, Faktenbasiert und Pointiert, aber keinesfalls jenseitig sprachlicher oder anderer Respektlosigkeit zu zu lassen und abzubilden, auch wenn man selbst im Core aus einem links liberalen oder grün bis kommunistischen, meist aber eher anarchistischen kreativen Mindset kommen tut.

Daraus wurzelt viel auf diesen HTML5 Seiten und die giftigeren Aspekten bedeuten keineswegs PARTEI-nahme für irgendwen weniger bissig Betrachteten.

Die Idee eine Stadt und Regionalpublikation mit künstlerischen, sozialen und ökologischen Denken und Handeln aufzubauen ist aus der Logik geschuldet, das es ein solches Projekt nicht gibt.

Das Medien hier wie in vielen Städten und Ländern konservativ oder kirchlich, manchmal gar versteckt faschistisch dominiert sind und Meinungs – ( Ent ) bildung betreiben.

Da sich dies gut mit den Ambitionen von Werbetreibenden nach möglichst optimierten und unkritischen Kunden verträgt ist ein gefährlicher und demokratiepolitisch wie an sich bedenklicher Not-Stand eingetreten, der sich im Medialen, wie auch in vielen anderen Bereichen, aus der arroganten und/oder hedonistischen Untätigkeit einer Möchtegern humanistischen und Möchtegern modernen und Möchtegern nachhaltigen Gesellschaft speist.

Ein kleines, edles Stadt Magazin wird und kann daran bestenfalls auch lokaler Ebene ein wenig ändern, vorrangig ist auch weiter Selbst Verwirklichung und Anstoß umzudenken, freier zu agieren, Erinnerungen und Vergangenheiten neu sortiert zu zu geben, eine wesentliche Motivation.

Wir leben in einer Dekade des Wandels und der Notwendigkeit sich dem Positiv gestimmt als Gestalter zu öffnen. Ismus und Tum, all diese ideologischen oder glaubensbasierten Beschränkungen und Konfrontationen sind einerseits unangenehmer Ballast in dem aufgewachsen es wohl nur schritt und schneckenweise Vorwärts geht, aber sie haben

HIER UND IN ALL MEINEN PROJEKTEN NICHTS ZU SUCHEN

Wer also denkt Graz am Meer wäre rot rot grün oder völlig in alternativen Denksystemen kollabierend, sitzt einem Vorurteil und durchaus gewollter Positionierung auf. Studenten, Grüne, Liberale werden sich einfach eher den weiter fortgeschrittenen Ideen und kultureller Vielfalt öffnen als konservative oder nationalistische Persönlichkeiten. Das ist für sich noch keine Wertung.

Das bedeutet keineswegs, Kritik oder Investigative Tatsachen, faktengeprüfte Emotionalität seien auf einen Teil der politischen und sozialen Gemeinde beschränkt.

Himmelschreiender Unsinn bleibt schwarz, blau, grün , pink oder rot einfach nur himmelschreiender Unsinn, ähnliches gilt für jede Blase und Community, sollte eine dieser sich öfter seziert oder pikiert in all den Texten und Reports wieder finden, ist Selbstreflektion anzuraten.

Korruption etwa kommt überall vor, aber in manchen Konstellationen und Gruppierungen häufiger. Das sollte nicht davon ablenken, das wir allzu leicht zwischenmenschliche Defizite nur in den jeweiligen Feindbildern erwarten und vermuten, eine meist sehr heuchlerische Verzerrung.

Graz am Meer ist wörtlich zu nehmen, ich liebe Graz als Heimatstadt aber das Meer als Sehnsuchtsort und wohlfühlende Notwendigkeit. Vieles hier ist bewusst als Remote Living bespielbar organisiert und eine pointierte Entfesselung der ewigen Beharrungskräfte, die sich noch immer weigern die Welt entspannter und kreativer anzunehmen, den der Change und seine Notwendigkeit wird natürlich wahr genommen. Aber die Reaktion ist leider oftmals zu ängstlich, verkrampfend.

Graz am Meer will ein starkes, schönes, stolzes Medien Produkt sein , das sich Zeit lässt um möglichst wenig Kompromisse eingehen zu müssen, multimediale Bespielung ist selbstverständlich aber wird sich an den handelnden Persona und deren Möglichkeiten und Wünschen orientieren.

Als Herausgeber

, welch schönes Wort, als Influencer und Creator, ist mir wichtig meine Unabhängigkeit und die jedes hier publizierenden oder mitwirkenden Lebewesens zu betonen, die Lust auf harte Worte könnte jederzeit auch eigentlich affine Bereiche demaskieren, vieles davon klingt und wird durch das Buch erklärt.

Einiges wie das Aufräumen nach bürgerlicher Herrschaft ist notwendig, und wichtiger als erste stolpernde Versuche einer neuen Stadtregierung in Grund und Boden zu kritisieren wie es die wirklich klein gewordene Zeitung bevorzugt.

Ich habe durch lange Abwesenheiten eine andere Sicht auf Graz, eine oftmals etwas bedauernde, die Veränderungen sind karg, was kreativ war blieb kreativ, was sozial, sozial, was spannend, spannend, aber ansonsten ist bestenfalls in den Details des Neuen wie der Start Up Szene oder dem Lendviertel echte Hoffnung zu spüren.

Was schert es ob es einen Zara mehr gibt auf dieser Welt oder ein Vapiano ähnlich durchschnittlich schmeckt wie überall, Graz wird von außen zu einem well interesting Spot wenn es sich ein bisschen weniger als der Durchschnitt begreift, mutiger und innovativer nicht von den Resten Wiens und Salzburgs leben möchte, touristisch gesehen.

Und die große Student und Migrant Community endlich zu achten beginnt. Zurück zum Restless Argumentieren, es ist mir sehr wichtig, etwas positives beizutragen, vielleicht sogar Kommunen und Ages oder völlig artfremde Menschen miteinander zu connecten.

Diversität mal etwas praktischer gelebt, so wie es im Alltag meist passiert, auseinander gepullt werden wir eher aus den logistischen Gründen das ein vereintes Volk ein gefährliches Volk wäre. Man sieht, dieser hier ist bestenfalls ein Revolutionär, aber das ist ein anderes Editorial in einem anderen Projekt.

Es war nur wichtig den Ersteindruck zurecht zu Rücken, ich mag es nicht schubladisiert oder vereinnahmt zu werden. Und meine Projekte fühlen sich meist künstlerisch an, wie meine Werke oder Kinder, es ist schön zu sehen wie sie wachsen und gedeihen und jenseits meines Anstoßes zu etwas unabhängigen und transparenten werden, einer ästhetischen Gestalt.

Das Buch läuft gegenwärtig mit dem Magazin und Sozialprojekt um die Wette. Letztlich wird wohl im nächsten Editorial Grundsteinlegung gefeiert.

Stilecht am Strand.

Btw : Auch einen Stadtstrand bekommt unsere werte Siiti nur so halb echt hin, ich weiß nicht woran hier oft etwas selbst in der Verwirklichung scheitern muss, echt cool zu sein. Ich würde es aber gerne diskutieren. An den eigenen Ansprüchen ? Sind diese zu niedrig angesetzt ?

Die Creator Notes werden auf jeden Fall eben dieses widerlegen oder dokumentieren, was ist hier möglich ? Welche Menschen lassen sich ansprechen, begeistern, ist genug Mut und Vision in the Region ?

In einem möglichen End meines Buches beginnt das Meer nach Spiegelanstieg und Krsko Erdbeben ja schon im südlichen Graz, das noch zur Todeszone gehört. Bis auf ein paar Wagemutige oder Vergessene, wie den meanwhile erstaunlich alt gewordenen Autor der sich im Keller der Sigmund Freud versteckte.

Aber ich bevorzuge Happy Ends, wir sollten froh sein in einem Land zu leben in dem kritischer Journalismus und freie Meinungsbildung nicht mir Erschießungskommandos beantwortet werden.

Dies gilt es wieder mehr zu würdigen und zu nützen. Aber auch zu verteidigen wo es notwendig scheint.

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